GLP fordert Überprüfung der Strassenklassierung

Medienmitteilung

GLP fordert Überprüfung der Strassenklassierung

Die GLP Rapperswil-Jona verlangt vom Stadtrat, die Klassierung der Gemeindestrassen
nochmals kritisch zu prafen. Nach einem Entscheid des St.Galler Kantonsrates kannten die
vorgeschlagenen Einstufungen den Spielraum far Tempo-30-Regelungen kanftig stark
einschranken. Gleichzeitig stellt die Partei geplante Aufklassierungen von
Quartierstrassen infrage.

Die GLP Rapperswil-Jona hat im Rahmen der Vernehmlassung zur Gesamtaberarbeitung des

Gemeindestrassenplans eine Stellungnahme eingereicht. Hintergrund der Forderungen ist ein

Entscheid des St.Galler Kantonsrates in der vergangenen Frahjahrssession: Strassen der 1. Klasse

gelten kanftig ausdracklich als verkehrsorientiert. Dadurch werden die Maglichkeiten far Tempo-30-

Regelungen, Verkehrsberuhigungen und eine siedlungsvertragliche Gestaltung auf diesen Strassen

deutlich erschwert.

Abklassierungen von Strassen 1. Klasse prafen

Die GLP fordert deshalb, Strassen der 1. Klasse im Siedlungsgebiet nochmals kritisch zu aberprafen
und wo sinnvoll in die 2. Klasse abzuklassieren. Konkret beantragt die Partei unter anderem eine
Abklassierung bei der Hombrechtikerstrasse, Bubikerstrasse, Tagernaustrasse, Lenggisserstrasse,
Fluhstrasse und Schachenstrasse sowie beim Strassenzug Alte Jonastrasse-Kreuzstrasse-Kniestrasse.

«Die Strassenklassierung darf die Entwicklung unserer Stadt nicht unnatig einschranken», sagt
Michael Raegg, Prasident der GLP Rapperswil-Jona. «Gerade in Wohnquartieren massen auch
kanftig flexible Lasungen far mehr Sicherheit und Lebensqualitat maglich bleiben.»

 

Kritik an geplanten Aufklassierungen von Quartierstrassen

Gleichzeitig beurteilt die GLP die vom Stadtrat vorgesehenen Aufklassierungen mehrerer
Quartierstrassen von der 3. in die 2. Klasse kritisch. Mehrere der betroffenen Strassen dienten primar
der Quartiererschliessung und erfallten keine eigentliche Sammelfunktion. Wenn ein grosser Teil der
Gemeindestrassen derselben Kategorie zugeordnet werde, verliere die Hierarchie im Strassennetz an
Aussagekraft.