„Die Stadt Rapperswil-Jona kann viel mehr zur Bewältigung der Klimakrise beitragen,“ erklärt GLP-Präsident Andreas Bisig die Motivation für die überparteilichen Vorstösse. Erstens kann sich die Stadtverwaltung selbst vorbildlich verhalten, indem sie ihren eigenen Emissionsausstoss absenkt.
Zweitens kann sie die politischen Rahmenbedingungen anpassen. Drittens kann die Stadt die Bevölkerung aktiv motivieren ebenfalls einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.Â
Die drei Parteien SP, GLP und UGS bündeln ihre Kräfte, um im Klimaschutz auf lokaler Ebene etwas zu bewegen. Als ersten Schritt haben sie nun 28 konkrete Fragen zur städtischen Klimapolitik im Stadtforum eingereicht. Die Parteienallianz fordert die Stadtverwaltung auf als Vorbild voran zu gehen. Die Stadt Rapperswil-Jona soll für Energieeffizienz und erneuerbare Energien in ihren eigenen Liegenschaften sorgen, die Pensionskassengelder
ihrer Angestellten nachhaltig anlegen oder ihre Fahrzeugflotte elektrifizieren.
Gemeinden sind zuständig für den Energierichtplan, für die Bau- und Zonenordnung oder für Baureglemente. Hier wollen Grüne, SP und Grünliberale ansetzten. „Die Stadt Rapperswil-Jona soll Emissionsgrenzwerte für Gebäude festlegen“, fordert Elisabeth Beer von der UGS. Robert Hegi, Co-Präsident der SP, will beim Veloverkehr ansetzen: „Wenn wir es schaffen, dass die Leute das Auto zuhause lassen und stattdessen das Velo nutzen, können wir den CO2-Ausstoss der Stadt deutlich reduzieren“.
Weitere Massnahmen sehen vor, dass Moore renaturiert und Bäume gepflanzt werden, um CO2 zu speichern. Der Stadtrat ist nun gefordert eine ambitionierte Klimastrategie für Rapperswil-Jona vorzulegen.