Diesen Schritt begrüssen wir, er kommt aber viel zu spät. Der Eindruck entsteht, dass die Stadtregierung erst aufgrund einer sich abzeichnenden Niederlage an der Bürgerversammlung reagiert hat.
Die GLP hatte bereits einen Rückweisungsantrag vorbereitet, da die prognostizierten Realisierungskosten von über 50 Millionen Franken in keinem Verhältnis standen. Es wäre die Verantwortung des Stadtrats gewesen, diesen Marschhalt früher einzuleiten und so Transparenz sowie Planungssicherheit für Bevölkerung und Bürgerversammlung zu gewährleisten. Der Bedarf an zusätzlichem Schulraum ist unbestritten. Umso wichtiger ist es jetzt, das Projekt ohne Verzögerung wiederaufzunehmen – in einer redimensionierten, finanziell tragbaren Form.
Anstatt von vorne zu beginnen, fordert die GLP eine kritische Auswertung der bisherigen Erkenntnisse und eine Überarbeitung des Raumprogramms.
Für die GLP ist zentral, dass bei öffentlichen Projekten ein sparsamer Umgang mit Steuergeldern ernst genommen wird. Die kritische Hinterfragung von Ausgaben darf nicht in Stillstand münden, sondern soll als Chance genutzt werden, Investitionen strategisch zu überdenken. Die GLP erwartet vom Stadtrat nun ein transparentes und entschlossenes Vorgehen und ist bereit, an breit abgestützten Lösungen mitzuwirken, damit Rapperswil-Jona die dringend benötigte Bildungsinfrastruktur verantwortungsvoll und zukunftsfähig bereitstellen kann.
Rückfragen an Michael Rüegg, 079 363 03 98
Präsident Grünliberale Partei Linth & Rapperswil-Jona